wunschkind07.log.ag    
Wunscherfüllung 2007 ?!

Seit 2004 wünschen wir uns ein Baby. Leider ging dieser Wunsch nicht ohne fremde Hilfe in Erfüllung. Nach vielen erfolglosen Übungszyklen, Untersuchungen usw. starteten wir 2007 mit unserer 1.ICSI.


Hier möchte ich über meine Gefühle & Gedanken vor, während und nach der Behandlung, sowie über den Behandlungsablauf schreiben. (Startschuss dieses Blogs war der 4.1.2007)


*** *** *** ** ** ** ** *** *** ***

Der 1. Versuch ist leider "fehlgeschlagen"...
Der 2. Versuch war kurzzeitig POSITIV, doch der Nachwuchs konnte leider nicht bei uns bleiben.


Zwei für unsere Sternchen!




Alle GUTEN DINGE sind scheinbar wirklich 3! Der 3. Versuch hat uns Glück gebracht. Doppeltes Glück! Wir bekommen im August 2008 ZWILLINGE




Lilypie Erster Geburtstag PicLilypie Erster Geburtstag Ticker


Hier können Besucher übrigens auch gern etwas ins Gästebuch schreiben









Der folgende Link hat mir schon oft sehr geholfen:




Verfasst am 22.12.2008 10:19:54 Uhr
so zum Abschluss...

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Verfasst am 12.11.2008 22:15:06 Uhr
Wichtige Info
Hallo Ihr lieben Leserinnen und Leser,

wen es interssiert, wie es mit den Twins weitergeht, der kann mir gerne eine EMail an wunschkind07@freenet.de senden und ich teile dann per Mail den neuen Link (des neuen Blogs und somit auch unserer privaten HP) mit.

Vielen Dank an Euch ALLE für Eure Daumen & die seelische Unterstützung während des letzten Jahres!Das hat mir sehr geholfen!!!


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Verfasst am 03.11.2008 17:35:03 Uhr
U4
Hallo! Heute stand die U4 auf dem Kalender. Larissa hat schon vor den Spritzen geschrien wie am Spieß; Jasmin hingegen hat den Doc erst mal richtig vollgeblubbert und angelächelt. Sogar nach der ersten Spritze noch. Aber der 2 Pieks war dann wohl doch zu viel des Guten und dann ging auch bei ihr das Geschrei los.

Hier die heutigen "technischen" Daten:

Larissa wiegt 4730 g und ist schon 58 cm groß
Jasmin wiegt 5130 g und ist ebenfalls 58 cm groß.
Der Kopfumfang liegt bei Jasmin 41 und bei Larissa 39,5.

Das war's dann auch erst mal wieder von uns. Liebe Grüße an Alle & einen schönen Abend.


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Verfasst am 01.11.2008 16:23:21 Uhr
Kurzes Hallo
Die Zeit ist momentan etwas knapp, aber ich wollte doch mal ein leises "Hallo" an Alle senden und ein schönes Wochenende wünschen. Viele Neuigkeiten gibt es auch nicht. Unsere kleine Maus Larissa hat es diesen Monat auf die Seite des Fotowettbewerbs von Real geschafft. Beide Mäuse sind etwas "zickig" weil sie wohl schon anfangen zu "Zahnen" und die Erkältungen (und Bronchitis)immer noch nicht ganz auskurriert sind. Aber meine Wenigkeit ist ja auch schon wieder erkältet und in der Familie kreisen die Viren einfach immer Reih um. :-(

Morgen sind die Mädels (datumsmäßig) schon ganze 4 Monate "alt". In Wochen gerechnet sind sie das ja schon längst (wobei mir jetzt immer wieder gesagt wurde, ich müsse eigentlich die 6 Wochen "zu früh" davon abziehen).

So, hier ist wieder Schreialarm hoch 2 - mein Typ wird verlangt. Allseits ein (hoffentlich regenfreies) Restwochenende!


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Verfasst am 16.10.2008 11:00:18 Uhr
Achtung - langer "Kurzbericht"
Die letzten 4 Wochen vor der Geburt verbrachte ich überwiegend liegend im Zimmer des Krankenhauses. Trotz der Dauermagnesium-Infusion waren auf dem CTG, welches regelmäßig morgens und abends angelegt wurde, immer wieder Wehen zu sehen.

Die Tage kamen und gingen; nur die 4 Wände, in denen man sich befand wechselten nicht. Aber immerhin durfte ich noch duschen und zum WC aufstehen. Den „Ausflug in die weite Krankenhauswelt“ gab es lediglich 1x in der Woche wenn es zur Ultraschall-Kontrolluntersuchung ging. Und auch dieser (kurze) Weg vom Zimmer bis zum Untersuchungsraum oder Kreissaal wurde mit dem Krankenbett erledigt. Doch jeden Tag, den ich näher an den eigentlichen Geburtstermin kam, war ein Gewinn für die Kinder. Die Partusisten-Tabletten wurden mir aufgrund der Wehentätigkeiten leider auch nicht erspart. Ich war nur froh, dass es nicht ein Partusisten-Dauertropf wurde; denn die Nebenwirkungen der Tabletten reichten mir voll und ganz.

2 Tage bevor ich die 34 Schwangerschaftswoche erreicht hatte, wurde der Ring (Cerclage Pessar) entfernt. Das war ein kurzes, aber schmerzvolles Erlebnis, welches ich ganz schnell wieder aus meinem Gedächtnis gestrichen habe. An diesem Tag wurde ich fast 2stündlich im Kreissaal ans CTG angeschlossen und untersucht. Allerdings wollte sich der Muttermund nicht weiter öffnen. Abends wurde dann auch die Magnesiuminfusion gestoppt. Es folgten sehr unruhige Stunden & Nächte. Schmerzzäpfchen und –tropf. In denen allerdings die Kontrolluntersuchungen arg nachgelassen haben!

Am 2. Juli wurden die Schmerzen so stark, dass auch der Tropf und die Zäpfchen nicht mehr halfen. Ich hielt es einfach nicht mehr aus und so entschlossen wir uns abends auch aufgrund meines Erschöpfungszustandes für einen Kaiserschnitt. Ich hatte riesige Angst vor der Spinalanästhesie, welche meine Mutter mir versuchte zu nehmen. Doch wie sich hinterher herausstellte war meine Angst berechtigt. Zumindest in meinem Fall. Es folgte ein kurzes Gespräch mit dem Professor und dem Oberarzt und dann ging plötzlich alles sehr schnell. Rein in den Kreissaal, nochmals CTG und dann ging es auch schon ab in den OP. Dort versuchte sich dann auch jemand an der Betäubungsspritze im Rücken. Wohl gemerkt, er versuchte es gefühlte sechs Mal und ich wurde auf dem OP-Stuhl zig mal hin- und hergeschaukelt. Es dauerte ziemlich lange bis die Betäubung wirkte. Dann gab es noch einen Blasenkatheder (wovon ich vorher gar nichts wusste), doch davon spürte ich schon nichts mehr. Der OP-Saal füllte sich mit Menschen und dann wurde auch schon das Tuch vor meine Nase gehängt. Ich dachte die ganze Zeit nur „wo bleibt mein Mann“… und dann sagte der Professor auf einmal: „So, ich fange dann jetzt an…“ und endlich erblicke ich dann auch meinen Mann „in Grün“. Ich hatte das Gefühl, er saß gerade erst neben meinem Kopf und schon war der erste Schrei und somit unsere Tochter Jasmin Lena da. Sofort folgte der zweite Schrei und Tochter Larissa Jolie erblickte ebenfalls das Licht der Welt. Dann weiß ich ehrlich gesagt nur noch, dass man mir die Kinder nacheinander kurz in Handtücher eingewickelt zeigte, ich aber nicht wirklich etwas sehen konnte und mir bewusste wurde, dass ich nicht weinte. Das machte mir irgendwie Angst. Aber es kamen einfach keine Tränen mehr. Mein Mann verschwand dann auch und ich erinnere mich nur noch an ziemliche Hektik. Es lief bei mir wohl nicht alles so, wie es sollte. Daher wurde ich wohl anschließend auch auf die Zwischenintensiv gebracht, wo mein Mann mich dann auch mit Bildchen, Daten und Fußabdrücke der Kleinen besuchen kam. Es folgte kurze Zeit später auch der Besuch einer Ärztin die mir wieder auf dem Bauch rumdrückte und sie konnte nur froh sein, dass meine Beine noch taub genug waren, denn ich hatte wahnsinnige Schmerzen. Der Ärztin gefiel das nicht und sie holte ein Ultraschallgerät und quälte mich erneut. Auch dann ging wieder alles ganz fix. Die Ärztin sagte zu meinem Mann, dass man mich noch einmal operieren müsse und es gäbe nur 2 Alternativen. Entweder reicht eine Ausschabung oder die Gebärmutter müsse entfernt werden. Und so sah ich erneut einen OP von Innen; allerdings nur bis die Vollnarkose wirkte. Die Nacht verbrachte ich dann auf der Intensivstation, angeschlossen an vielen Kabeln und Schläuchen. Die Blutwerte waren eine Katastrophe; der HB lag bei nur noch 6,4 und man hatte wohl schon an Bluttransfusionen gedacht, aber Gott sei Dank erst mal noch davon Abstand genommen.

Am nächsten Mittag kam ich dann wieder in mein altes Zimmer. Der Blasenkatheder saß immer noch drin und Grundvoraussetzung für den Besuch unseres Nachwuchses auf der Neonatologie war, dass ich es mindestens vom Bett bis zum WC schaffte zu laufen. Der Pfleger gab sich alle Mühe und so durfte ich später mit meinem Mann und dem Rollstuhl zu den Kindern. Endlich! Am nächsten Tag wurde der Katheder entfernt, aber zu den Kindern musste ich immer noch mit dem Rollstuhl gefahren werden. Ich war einfach zu schwach. Aber das war ja kein Wunder nach den ganzen Wochen vor der Geburt und den 2 OP’s innerhalb von 4 Stunden. Schlimm fand ich allerdings, dass wir die Kinder nur 3x am Tag nur zu den vorgegebenen Zeiten füttern & wickeln durften. Wären unsere Kinder mehr als 6 Wochen zu früh geboren worden, hätten wir ganz viel Känguruhen dürfen und fast rund um die Uhr zu den Kids gedurft. Es tat sehr weh und fiel mir auch sehr schwer die Kids nur 3 mal am Tag für je knapp eine Stunde sehen zu dürfen. Ein wirkliches Muttergefühl kam so irgendwie noch nicht auf. Jetzt hatte man so lange dafür gekämpft und die Risiko-Schwangerschaft auch schon nicht genießen können…Schlimm fand ich den Anblick der Kleinen. Die Zugänge für die Infusionen am Kopf sahen so bedrohlich aus und man hatte große Sorge, dass man beim Umziehen der Kleinen dort irgendwo hängen bleiben könnte usw. Dann noch die Magensonden, da die zwei nicht so trinken wollten und noch die Elektroden für die Herz-Kreislauf-Überwachung. Die zwei machten noch so einen zerbrechlichen Eindruck, dass man beim Wickeln große Angst hatte, etwas falsch zu machen oder ihnen gar weh zu tun. Man war ja so ungeübt und jede Schwester zeigte es einem anders und dann war da auch noch der Zeitdruck, der einem durch die Schwestern auferlegt wurde.

Zwei Wochen nach der Geburt wurde ich entlassen, die Kinder mussten aber noch im Krankenhaus bleiben. Somit war die erste Woche zu Hause zwar in der Nacht noch sehr ruhig und ich konnte Kraft tanken, aber tagsüber drehte sich alles um die Versorgungseinheiten im Krankenhaus. Da die Zeit zwischen den Versorgungseinheiten nicht ausreichte, um wieder nach Hause zu fahren, verbrachte ich also doch wieder die meiste Zeit im Krankenhaus. Dieses Mal allerdings mehr in der Cafeteria, die ich in den 4 Wochen vor der Geburt nie zu Gesicht bekommen habe. Leider hat unsere Jüngste trotz zwei Medikamentengabe-Phasen (Coffein-Zitrat) im Krankenhaus noch weitere Werte-Abfälle/Alarme gezeigt, so dass sie nun auch einen eigenen Herzmonitor für 1 Jahr mit nach Hause bekommen sollte. Wir wurden kurz eingewiesen in die Handhabung des Gerätes und erhielten noch eine Einweisung in die Erste-Hilfe bei Säuglingen.

Der lang ersehnte Tag an dem es für die Mädels nach Hause gehen sollte, war der 25. Juli 2008. Es gab eine letzte Fütterung und dann durften Jasmin und Larissa endlich ihre ersten eigenen Anziehsachen anziehen und nach Hause

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